Der Apple-Nutzerleitfaden für sichereres Surfen auf Mac und iPhone

The Apple User’s Guide to Safer Browsing on Mac and iPhone

Apple-Nutzer haben großes Vertrauen in Apple-Produkte, wenn es um Browsersicherheit geht, egal ob sie auf einem Mac oder iPhone im Internet surfen – und das zu Recht. Apples Ökosystem ist dafür bekannt, den Datenschutz an erste Stelle zu setzen, mit Sicherheitsmaßnahmen und Software-Updates im Mittelpunkt. Allerdings ist sichereres Surfen nichts, was das System ab Werk bietet. Da sich Cyberbedrohungen, Datenverfolgung und Datenschutzlücken ständig verändern, müssen Apple-Nutzer dennoch vorausschauend handeln. 

Der vorliegende Artikel stellt die Methoden und digitalen Werkzeuge vor, mit denen Apple-Nutzer schnell, bequem und mit einem guten Gefühl sowohl unter macOS als auch unter iOS sicherer surfen können.

Warum sicheres Surfen für Apple-Nutzer wichtig ist

Angreifer zielen in der Regel nicht auf die Betriebssysteme, sondern auf die Nutzer selbst ab. Es ist daher leichtsinnig, wenn Sie als Mac-Nutzer einen verdächtigen Link öffnen oder sich mit einem unsicheren Netzwerk verbinden; in diesem Fall können Ihre privaten Daten gestohlen werden, selbst wenn Sie ein iPhone verwenden. 

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Eine der zuverlässigsten Möglichkeiten, Ihre vertraulichen Daten wie Passwörter, Bankdaten, Standort und persönliche E-Mails zu schützen, ist die Verwendung sichererer Browser. Der einfachste und effektivste Schritt zur Absicherung Ihres Macs und iPhones besteht darin, sie einfach zu aktualisieren!

Apple stellt stets sicher, dass das System sicherer wird, indem mit jedem Software-Update Schwachstellen gepatcht werden. Durch die automatischen Updates von macOS- und iOS-Geräten wird Ihre Sicherheit vor den neuesten Sicherheitsbedrohungen gewährleistet. Wenn Sie sich gegen ein Update entscheiden, ist Ihr Gerät denselben Schwachstellen ausgesetzt, die Hacker bereits kennen und die in den neuesten Updates behoben wurden.

1. Nutzen Sie die Datenschutzfunktionen von Safari

In Safari sind mehrere Datenschutzfunktionen integriert, die Apple-Nutzer optimal nutzen sollten, wie zum Beispiel:

  • Intelligente Tracking-Prävention die dazu beiträgt, Werbetreibende daran zu hindern, Ihren Aktivitäten über verschiedene Websites hinweg zu folgen
  • Warnung vor betrügerischen Websites die Sie vor dem Besuch von Phishing- oder Betrugsseiten warnt
  • Datenschutzbericht der die Anzahl der blockierten Tracker anzeigt

Überprüfen Sie, ob diese Funktionen in den Safari-Einstellungen sowohl auf Ihrem Mac als auch auf Ihrem iPhone aktiviert sind, um eine doppelte Sicherheitsebene zu erhalten.

2. Verwenden Sie starke Passwörter und nutzen Sie den iCloud-Schlüsselbund

Schwache Passwörter, die einfach sind und immer wieder verwendet werden, stellen nach wie vor eine große Sicherheitslücke dar. Mit dem iCloud-Schlüsselbund von Apple können Sie auf all Ihren Apple-Geräten starke Passwörter sicher generieren, speichern und automatisch ausfüllen.

Außerdem verringert die Einrichtung der Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) nicht nur für Ihre Apple-ID, sondern auch für andere wichtige Konten die Wahrscheinlichkeit, dass Ihre Konten gehackt werden, erheblich.

3. Seien Sie vorsichtig, wenn Sie öffentliches WLAN nutzen

Öffentliche WLAN-Netze, die Sie in Cafés, Flughäfen oder Hotels finden, eignen sich hervorragend, um online zu gehen, sind aber nicht immer sicher. Datenhacker können die über diese Netzwerke übertragenen Daten heimlich abhören, was dazu führen kann, dass sie Ihre Anmeldedaten, vertraulichen Informationen usw. erlangen.

Wenn es nicht notwendig ist, nutzen Sie Ihr Bankkonto oder andere Dienste mit sehr sensiblen Daten nicht, wenn Sie mit einem öffentlichen WLAN verbunden sind, es sei denn, Sie verfügen über eine zusätzliche Sicherheitsmaßnahme. Genau aus diesen Gründen sind Tools wie verschlüsselte Verbindungen sehr praktisch, wenn Sie sicher surfen müssen.

4. Überprüfen Sie App-Berechtigungen regelmäßig

Gehen Sie von Zeit zu Zeit die Zugriffsrechte von Apps durch. Apps können vom Nutzer die Berechtigung für den Zugriff auf Standort, Kamera, Mikrofon, Kontakte und Browserdaten anfordern. Obwohl die meisten Berechtigungen erforderlich sind, können einige zu weitreichend sein.

Sie sollten regelmäßig in die Einstellungen Ihres iPhones und Macs gehen und die den Apps erteilten Berechtigungen überprüfen. Darüber hinaus können Sie auch die Berechtigungen entfernen, die nicht notwendig erscheinen. Dadurch wird die Menge der preisgegebenen persönlichen Daten geringer, was wiederum die Wahrscheinlichkeit verringert, dass sie missbraucht oder verfolgt werden.

5. Sensibilisierung für Phishing und gefälschte Websites

Phishing-Betrüger setzen ihr ganzes Können für Angriffe ein, die in der Regel echten E-Mails, Nachrichten oder Websites ähneln. Nutzer von Apple-Produkten müssen wachsam bleiben, indem sie:

  • Webadressen doppelt überprüfen, bevor sie ihre Zugangsdaten preisgeben
  • Nicht auf Links von unbekannten oder verdächtigen Quellen klicken
  • Zwei-Faktor-Authentifizierungscodes oder Passwörter niemals per E-Mail oder SMS weitergeben

 Die Warnungen von Safari und das Wissen der Nutzer sind beim Thema Phishing wichtig.

6. Verwenden Sie ein VPN für zusätzlichen Datenschutz und mehr Sicherheit

Apple ist mit grundlegender Sicherheit ausreichend geschützt, es gibt jedoch Situationen, in denen man eine zusätzliche Datenschutzebene benötigt, zum Beispiel beim Surfen im Internet über ein öffentliches WLAN oder beim Abrufen von Inhalten, die auf Ihre Region beschränkt sind.

Ein Virtual Private Network (VPN) ist eine Technologie, die Ihre Internetverbindung durch Verschlüsselung schützt und es Außenstehenden dadurch nahezu unmöglich macht, Ihre Online-Aktivitäten herauszufinden. Angenommen, Sie sind ein Nutzer eines Apple-Geräts und möchten gleichzeitig Ihre Privatsphäre ohne direkte Kosten verbessern, wäre es ein kluger Schachzug, zunächst VPN-Dienste kostenlos zu testen und sich später für einen langfristigen Plan zu entscheiden, wenn Sie verschlüsseltes Surfen, sichereres öffentliches WLAN und einen besseren Schutz Ihrer Online-Privatsphäre wünschen.

Ein VPN gewährleistet den Schutz der Daten für Reisende, die aus der Ferne arbeiten.

Aktivieren Sie weitere Datenschutzfunktionen

In den erweiterten Einstellungen von Apple verbergen sich mehrere nützliche Funktionen, die den meisten Nutzern gar nicht bewusst sind:

  • E-Mail-Adresse verbergen (mit iCloud+) ermöglicht es Ihnen, Wegwerf-E-Mails für Registrierungszwecke zu erstellen
  • Privat-Relay hält Sie anonym, indem es Ihre IP-Adresse und Online-Aktivitäten verschleiert
  • App-Tracking-Transparenz gibt Ihnen die Möglichkeit zu entscheiden, mit welchen Apps Sie Ihre Daten teilen möchten

Indem Sie diese Funktionen aktivieren, können Sie sicher sein, dass Ihre digitale Privatsphäre sowohl auf Apple-Geräten als auch unter macOS und iOS deutlich besser geschützt ist.

Fazit

Apple-Geräte sind zweifellos ein wirklich guter Ausgangspunkt für sichereres Surfen; echte Online-Sicherheit wird jedoch erst erreicht, wenn die integrierten Funktionen mit intelligenten Gewohnheiten und ein wenig Unterstützung durch andere Tools kombiniert werden. Es gibt tatsächlich nur einige wenige Hauptmaßnahmen, darunter unter anderem: regelmäßige Software-Updates, das Verwalten Ihrer Berechtigungen, die konsequente Verwendung starker Passwörter, das Meiden öffentlicher Netzwerke und äußerste Vorsicht bei Phishing-Betrügereien.

Außerdem können Apple-Nutzer ihre Privatsphäre durch die Verwendung eines VPN zusammen mit ihren Sicherheitstools weiter schützen, was besonders bei der Nutzung öffentlicher WLANs und beim Umgang mit vertraulichen Informationen eine wertvolle Hilfe sein kann. Im Wesentlichen können Apple-Nutzer also durch die richtigen Schritte ihre Macs und iPhones sichern, ihre Privatsphäre schützen und gleichzeitig das Web ohne Stress und Probleme genießen.

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