Apples faltbares iPad hat sich von einem fernen Konzept zu einem Produkt entwickelt, über das Insider mittlerweile offen sprechen, auch wenn seine Zukunft ungewiss bleibt. Berichte beschreiben ein riesiges faltbares Tablet mit einem Bildschirm nahezu in Laptop-Größe, das als Premium-Gerät positioniert ist und die Grenzen der aktuellen iPad-Produktpalette auslotet. Gleichzeitig deuten neue Informationen darauf hin, dass das Projekt auf Hürden gestoßen ist, wodurch sich der Zeitplan weiter in das Jahrzehnt hinein verschiebt.
Sollte Apple dieses Gerät auf den Markt bringen, wird es Mac und iPad nicht zu einer einzigen Plattform zusammenführen. Aktuelle Erwartungen deuten darauf hin, dass es mit iPadOS laufen und fest in der iPad-Kategorie bleiben wird, selbst mit einem Bildschirm, der groß genug ist, um mit einem MacBook zu konkurrieren. Vor diesem Hintergrund folgt ein detaillierter Blick auf die Erwartungen zum Veröffentlichungstermin, die Preisschätzungen und die Upgrades für Apples faltbares iPad – ausschließlich auf der Grundlage des verfügbaren Materials.
1. Erwartungen zum Veröffentlichungstermin
Das faltbare iPad bleibt ein Produkt der ersten Generation ohne historische Roadmap, an der sich Prognosen orientieren könnten. Dadurch lässt sich das Veröffentlichungsfenster nur schwer eingrenzen, zumal Brancheninsider im vergangenen Jahr widersprüchliche Zeitpläne genannt haben.
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Frühe Gerüchte im Jahr 2025 deuteten darauf hin, dass Apple die Markteinführung eines faltbaren iPads innerhalb weniger Jahre vorbereitete. Jüngere Kommentare deuten jedoch darauf hin, dass das Gerät auf praktische Bedenken gestoßen ist, darunter Fragen zur Praxistauglichkeit beim Tippen auf einer so großen faltbaren Oberfläche. Infolgedessen wird das Gerät jetzt eher für das Ende der 2020er-Jahre erwartet.
Aktuelle Prognosen deuten auf Folgendes hin:
- Mögliche Markteinführung im Jahr 2028
- Verzögerung bis ins Jahr 2029
- Ein Szenario, in dem das Gerät überhaupt nicht erscheint
Berichte verorten das faltbare iPad am Ende von Apples Produkt-Roadmap der 2020er-Jahre. Das bedeutet, dass Käufer keine kurzfristige Verfügbarkeit erwarten sollten, und wer speziell auf dieses Modell wartet, wird sich wahrscheinlich auf einen langen Zeitraum einstellen müssen.
2. Preisschätzungen über 2.500 US-Dollar
Faltbare Geräte sind mit hohen Produktionskosten verbunden, und Apples Premium-Tablets erzielen bereits hohe Preise. Wenn man beide Kategorien kombiniert, bewegen sich die Erwartungen naturgemäß in den Ultra-Premium-Bereich.
Es gibt keine offiziellen Preisangaben, aber Schätzungen deuten auf deutlich über 2.500 US-Dollar hin. Vergleichbare faltbare Computer wie das Lenovo ThinkPad X1 Fold liegen bereits in diesem Bereich, und Apple setzt bei Hardware der ersten Generation traditionell Preise am oberen Ende des Marktes an. Angesichts der Größe des gemunkelten Displays und des Einsatzes fortschrittlicher OLED-Technologie passt ein Preis von über 2.500 US-Dollar zu Apples Positionierung von High-End-Produkten.
Sie sollten dieses Gerät als Nischen-Flaggschiff betrachten, nicht als Einstieg in das iPad-Ökosystem.
3. Display und Hybrid-OLED-Technologie
Das Display steht im Mittelpunkt dieses Produkts. Die meisten Berichte beschreiben ein faltbares OLED-Panel von rund 20 Zoll im vollständig geöffneten Zustand, auch wenn einige Quellen eine Größenklasse von 18 Zoll erwähnen. In beiden Fällen will Apple einen Bildschirm liefern, der nahezu an die Abmessungen eines vollwertigen Laptops heranreicht.
Noch wichtiger ist, dass das Unternehmen voraussichtlich ein „Hybrid“-OLED-Panel verwenden wird. Anders als herkömmliche OLED-Bildschirme behebt die Hybrid-OLED-Technologie das Problem der Knitterbildung, das größere Panels betrifft. Knitterbildung kann zu Verzerrungen an den Rändern führen und die wahrgenommene Qualität beeinträchtigen, was Apple traditionell vermeidet.
Diese Sorge erklärt, warum Apple sich beim 12,9-Zoll-iPad-Pro im Jahr 2021 für Mini-LED entschieden hat. Für High-End-iPads wird jedoch ein Umstieg auf Hybrid-OLED erwartet, weshalb es logisch ist, dass auch das faltbare Modell diese Technologie übernimmt.
Zu den erwarteten Display-Eigenschaften gehören:
- Etwa 18 bis 20 Zoll großes faltbares OLED-Panel
- Hybrid-OLED-Struktur zur Reduzierung der Knitterbildung
- Große Arbeitsfläche für Produktivität und kreatives Arbeiten
Trotz des Bildschirms in Mac-Größe soll das Gerät Berichten zufolge im Kern ein iPad bleiben und iPadOS statt macOS ausführen.
4. Design und Formfaktor
Design-Gerüchte beschreiben ein Gerät, das die Grundfläche eines großen iPads mit der Flexibilität eines faltbaren Computers verbindet. Aufgeklappt könnte es wie ein riesiges Tablet wirken. Zusammengeklappt sollte es auf einen tragbareren Formfaktor schrumpfen.
Beobachter vergleichen die erwartete Form mit Geräten wie dem ASUS Zenbook 17 Fold OLED oder dem Huawei MateBook Fold, auch wenn Apples Version das Industriedesign und die Materialien wahrscheinlich verfeinern würde.
Weitere Designelemente, die diskutiert werden, sind:
- Integrierter Kohlefaser-Ständer, laut Ming Chi Kuo
- Mögliche Unterstützung für den Apple Pencil, die wahrscheinlich eine spezielle Spitze erfordert, um Kratzer zu vermeiden
- Unsicherheit hinsichtlich eines sekundären Außendisplays
Die Praxistauglichkeit beim Tippen bleibt ein Problem. Berichte weisen darauf hin, dass Apple geprüft hat, wie komfortabel es wäre, einen so großen faltbaren Bildschirm als primäre Tippfläche zu nutzen, was die Verzögerungen erklären könnte.
5. Kamera- und Speicherausblick
Historisch gesehen stand das iPad nicht an der Spitze der Kamera-Innovationen. Es gibt keine konkreten Informationen zum Kamerasystem des faltbaren iPads, und die Erwartungen bleiben bescheiden. Apple wird seine Entwicklungsarbeit wahrscheinlich auf das Display, den Scharniermechanismus und die strukturelle Robustheit konzentrieren statt auf bahnbrechende Kamera-Hardware.
Auch beim Speicher folgt ein vorhersehbares Muster. Apples Premium-iPads starten derzeit bei 128 GB, und das Unternehmen ist bei den Basisspeicherstufen oft konservativ vorgegangen. Es gibt keine bestätigte Kapazität für das faltbare iPad, aber basierend auf den bisherigen Mustern sollten Sie keine drastische Erhöhung der Einstiegskonfiguration erwarten.
6. Akkukapazität und Hardware-Grundfläche
Details zum Akku bleiben unbekannt. Die schiere Größe des aufgeklappten Displays legt jedoch nahe, dass Apple einen Akku integrieren könnte, dessen Kapazität näher an denen in MacBooks liegt als an denen in Standard-Tablets.
Das bleibt spekulativ, aber die Grundfläche des Geräts würde physisch Folgendes ermöglichen:
- Größere Akkuzellen
- Längere Laufzeit für ein OLED-Panel der 20-Zoll-Klasse
- Thermische Lösungen ähnlich wie bei Hochleistungs-Tablets oder -Laptops
Gleichzeitig werden Gewicht und Dicke beeinflussen, wie weit Apple die Akkugröße vorantreibt, insbesondere wenn das Unternehmen die Tragbarkeit erhalten will.
7. Funktionen, Software und Plattformausrichtung
Das faltbare iPad wird Berichten zufolge mit iPadOS laufen, auch wenn seine Displaygröße logischerweise macOS unterstützen könnte. Apples Führungskräfte halten die Kategorien Mac und iPad weiterhin getrennt – sowohl philosophisch als auch kommerziell. Intern erwirtschaftet das Unternehmen jährlich mehrere zehn Milliarden Dollar mit jeder Kategorie, was die Strategie stärkt, beide Geräte zu verkaufen statt sie zu verschmelzen.
Das bedeutet, Sie sollten Folgendes erwarten:
- iPadOS als Betriebssystem
- Fortgesetzte Trennung der Mac- und iPad-App-Ökosysteme
- Zugriff auf iPad-Multitasking-Funktionen statt vollständigem macOS
Patente haben auf fortschrittliche Ideen wie selbstheilende Displays und rissfeste faltbare Bildschirme verwiesen. Es gibt keine Garantie, dass diese Technologien in einem kommerziellen Produkt erscheinen werden. Sie deuten auf eine Forschungsrichtung hin, nicht auf endgültige Spezifikationen.
Auch der breitere Kontext spielt eine Rolle. Apple entwickelt ein MacBook Pro mit Touchscreen für Ende 2026, aber dieses Gerät bleibt ein traditioneller Mac mit Tastatur und Trackpad und fügt Touch als optionale Eingabe hinzu. Selbst mit diesen parallelen Projekten scheint Apple nicht bereit zu sein, macOS und iPadOS zu einer einheitlichen Hybrid-Plattform zu verschmelzen.
Abschließende Einschätzung zum Warten
Wenn Sie bereits leistungsfähige Hardware besitzen und neugierig auf ein riesiges faltbares iPad sind, können Sie abwarten und beobachten, wie sich das Projekt in den nächsten Jahren entwickelt. Die meisten Käufer sollten jedoch aktuelle Anschaffungen nicht allein aufgrund dieses Geräts aufschieben.
Der Zeitrahmen erstreckt sich bis 2028 oder 2029, und es bleibt weiterhin ungewiss, ob Apple das Produkt überhaupt ausliefern wird. Fürs Erste deuten die Erwartungen zum Veröffentlichungstermin, die Preisschätzungen und die Upgrades des Apple Foldable iPad auf ein mutiges, aber fernes Experiment hin – und nicht auf einen unmittelbar bevorstehenden Mainstream-Start.
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