Apples OLED-Touchscreen-MacBook Pro: Alles, was wir bisher wissen

macbook ultra
Image Credits: MacObserver

Apple bereitet eines der größten MacBook-Upgrades seit Jahren vor: Ein neues High-End-Modell soll voraussichtlich ein OLED-Display, Touchscreen-Bedienung, ein überarbeitetes Gehäuse und Apples Pro-Chips kombinieren. Das Gerät wurde inoffiziell als „MacBook Ultra“ bezeichnet, obwohl Apple es auch als Premium-Variante des MacBook Pro auf den Markt bringen könnte.

Das neue MacBook wird derzeit zwischen Ende 2026 und Anfang 2027 erwartet; jüngste Berichte deuten darauf hin, dass Anfang 2027 wahrscheinlicher geworden ist, da Apple mit anhaltenden Engpässen bei der Speicherversorgung zu kämpfen hat.

Hier ist alles, was bisher über Apples erstes OLED-Touchscreen-MacBook berichtet wurde.

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MerkmalWas erwartet wird
Displaygrößen14 Zoll und 16 Zoll
DisplaytechnologieOLED
TouchscreenJa
ProzessorM5 Pro und M5 Max
DesignDünneres, überarbeitetes Gehäuse
KameraausschnittKleineres Design im Dynamic-Island-Stil
Tastatur und TrackpadBeide bleiben erhalten
MarktstartEnde 2026 bis Anfang 2027
Erwarteter PreisÜber den aktuellen High-End-MacBook-Pro-Modellen

Ein großes MacBook-Pro-Redesign kommt

Apple führte das aktuelle allgemeine MacBook-Pro-Design mit den 14- und 16-Zoll-Modellen im Jahr 2021 ein. Das kommende Gerät stellt daher eine deutlich größere Hardware-Änderung dar als die jährlichen Prozessor-Updates, die Apple seitdem geliefert hat.

Berichte beschreiben die neuen Modelle, die intern mit den Codenamen K114 und K116 verbunden sind, als überarbeitete High-End-MacBooks mit 14 und 16 Zoll, dünneren Gehäusen und deutlich anderen Displays.

Apple wird voraussichtlich auch die große Display-Notch durch einen kleineren Kameraausschnitt ersetzen, der der vom iPhone bekannten Dynamic Island ähnelt. Die Mac-Version könnte Informationen und Bedienelemente rund um den Kamerabereich anzeigen und so mehr Platz in der Menüleiste freigeben.

Zu den gemunkelten Änderungen gehören:

  • Ein dünneres MacBook-Gehäuse
  • 14- und 16-Zoll-Bildschirmgrößen
  • OLED-Panels
  • Touchscreen-Eingabe
  • Ein kleinerer Kameraausschnitt im Dynamic-Island-Stil
  • Verstärkte Display-Scharniere
  • Weiterhin eine physische Tastatur und ein Trackpad

OLED würde die größte MacBook-Display-Änderung seit Jahren bringen

OLED-MacBook-Pro für 2026 angeteasert

Das aktuelle MacBook Pro verwendet ein Liquid-Retina-XDR-Display auf Mini-LED-Basis, während das überarbeitete Premium-Modell voraussichtlich auf OLED umstellt.

OLED steuert das Licht auf Ebene einzelner Pixel und kann Pixel bei der Darstellung von Schwarz vollständig abschalten. Das erzeugt echte Schwarztöne, einen deutlich höheren wahrgenommenen Kontrast, schnellere Pixel-Reaktionszeiten und eine präzisere Helligkeitssteuerung als herkömmliche LCD-basierte Displays.

Berichte deuten außerdem auf eine Oxid-TFT-Backplane hin, die die Energieeffizienz verbessern und einen breiten adaptiven Bildwiederholratenbereich unterstützen kann.

OLED ist in Apples iPhone-, Apple-Watch- und iPad-Pro-Familien bereits etabliert, doch die Skalierung hochwertiger OLED-Panels auf Laptop-Größen hat länger gedauert und verursacht erhebliche Produktionskosten.

Apple stattet den Mac endlich mit einem Touchscreen aus

Die bedeutendere Änderung ist die Touch-Unterstützung. Apple hat sich jahrelang gegen Macs mit Touchscreen gewehrt, doch das überarbeitete MacBook soll es Nutzern ermöglichen, macOS direkt mit den Fingern zu bedienen.

Apple plant Berichten zufolge, Tastatur und Trackpad beizubehalten, sodass Touch als weitere Eingabemethode dient, statt die klassische Mac-Bedienung zu ersetzen. Das Unternehmen entwickelt außerdem Änderungen an der Benutzeroberfläche, die Bedienelemente sowohl mit Mauszeiger als auch mit dem Finger leichter nutzbar machen sollen.

Das Berühren bestimmter Schaltflächen könnte beispielsweise größere kontextbezogene Bedienelemente rund um den Finger öffnen und so die Präzision verringern, die bei der Touch-Navigation durch Desktop-Oberflächen normalerweise erforderlich ist.

Apple wird voraussichtlich auch das Display-Scharnier verstärken, damit der Bildschirm stabil bleibt, wenn Nutzer darauf tippen oder wischen.

M5-Pro- und M5-Max-Chips erscheinen jetzt wahrscheinlich

Apple M5 Pro und M5 Max mit neuer Fusion-Architektur und Super-Cores vorgestellt

Ein überraschender Aspekt der jüngsten Berichte betrifft Apple Silicon. Frühere Gerüchte deuteten auf Prozessoren der M6-Serie für das überarbeitete MacBook hin, aber neuere Informationen deuten darauf hin, dass die ersten OLED-Touchscreen-Modelle M5-Pro- und M5-Max-Chips verwenden werden.

Apple hat die M5 Pro und M5 Max bereits im März 2026 vorgestellt. Die Chips bieten im Vergleich zur Vorgängergeneration eine verbesserte GPU-Architektur, eine höhere Speicherbandbreite und eine stärkere Hardware-Beschleunigung für KI-Workloads.

Die berichtete Änderung erfolgt, während sich Apples allgemeine Chip-Roadmap auf die M7-Generation verschiebt. Aktuelle Berichte deuten darauf hin, dass Apple keine M6-Pro- oder M6-Max-Prozessoren einführen will. Das bedeutet: Mit den vorhandenen M5 Pro und M5 Max kann Apple das überarbeitete MacBook auf den Markt bringen, ohne auf M7 Pro und M7 Max warten zu müssen.

Eine Version der zweiten Generation mit M7-Pro- und M7-Max-Chips ist Berichten zufolge für Ende 2027 oder Anfang 2028 geplant.

Die Preise für das MacBook Ultra könnten sehr hoch ausfallen

Apple hat noch keine Preise angekündigt, aber die Kombination aus OLED-Panels, Touchscreen-Hardware, überarbeitetem Gehäuse und teurem Speicher macht es unwahrscheinlich, dass dieses MacBook preislich moderat ausfällt.

Apple hat die MacBook-Pro-Preise im Juni 2026 erhöht, weil steigende Kosten für RAM- und NAND-Speicher die Hardware-Produktion beeinflussten. Das High-End-MacBook Pro mit 14 Zoll und M5 Pro startet jetzt bei $2,499, während das 16-Zoll-Modell bei $2,999 beginnt.

Das liefert uns einen nützlichen Ausgangspunkt:

Aktuelles ModellUS-Startpreis
14-Zoll-MacBook Pro mit M5$1,999
14-Zoll-MacBook Pro mit M5 Pro$2,499
16-Zoll-MacBook Pro mit M5 Pro$2,999
OLED-Touchscreen-MacBookVoraussichtlich über den aktuellen Pro-Preisen

Apple hat weder das „Ultra“-Branding noch einen genauen Einstiegspreis bestätigt; Schätzungen jenseits der aktuellen MacBook-Pro-Preise bleiben daher spekulativ.

Wann wird das MacBook Ultra auf den Markt kommen?

Das berichtete Marktstartfenster erstreckt sich derzeit von Ende 2026 bis Anfang 2027. Die Massenproduktion wurde zuvor für Ende 2026 erwartet, doch die anhaltenden Speicherknappheiten haben die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass Apple die breitere Verfügbarkeit auf Anfang 2027 verschiebt.

Apple reduziert außerdem einige Hardware-Lieferpläne für 2026, weil das DRAM-Angebot weiterhin begrenzt ist. Das gibt dem Unternehmen einen weiteren Grund, bei einem speicherintensiven Premium-MacBook-Start vorsichtig zu sein.

Sollten die aktuellen Berichte zutreffen, würde das MacBook Ultra gleich mehrere wichtige Mac-Premieren einführen – darunter OLED und direkte Touchscreen-Eingabe – und zugleich die erste umfassende MacBook-Pro-Überarbeitung seit 2021 liefern. Der endgültige Name bleibt ungewiss, doch die Hardware selbst entwickelt sich zu Apples bedeutendstem professionellen Laptop-Update seit Jahren.

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