MacBook-Pro-Testberichte: Vorläufiges Urteil zu Apples M5-Pro- und M5-Max-Modellen

Apple launches new MacBook Pro with M5 Pro and M5 Max, starts at $2,199

Apples neueste MacBook-Pro-Modelle mit den neuen M5-Pro- und M5-Max-Chips erscheinen an diesem Mittwoch, und erste MacBook-Pro-Tests vermitteln bereits ein klares Bild davon, was Käufer erwarten können. Die meisten Tester sind sich einig, dass die neuen Laptops den letztjährigen M4-Modellen sehr ähnlich sehen, aber die internen Verbesserungen liefern deutliche Leistungssteigerungen. Schnellere Prozessoren, deutlich höhere SSD-Geschwindigkeiten und eine etwas längere Akkulaufzeit sind die wichtigsten Highlights dieser Generation.

Gleichzeitig hat Apple das Gesamtdesign und die Ausstattung nicht grundlegend verändert. Der Fokus liegt weiterhin auf purer Leistung, was erklärt, warum viele Tester sagen, dass das Upgrade vor allem Nutzern zugutekommt, die ihre Geräte mit anspruchsvollen Aufgaben wie Videobearbeitung, Programmierung oder GPU-intensiven Workflows fordern.

M5-Pro- und M5-Max-Chips bringen Leistungsschub

Tester sagen, dass das größte Upgrade von Apples neuen M5-Pro- und M5-Max-Chips stammt. Benchmarks und erste Tests zeigen deutliche Verbesserungen sowohl bei der CPU- als auch bei der GPU-Leistung im Vergleich zur vorherigen M4-Generation.

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Jason Snell von Six Colors erklärt, dass die neuen Chips einen deutlichen Schritt nach vorn bei der Geschwindigkeit bedeuten. Er schreibt, dass „der M5-CPU-Kern etwa 15 % schneller ist als die M4-Generation“, was dem neuen MacBook Pro deutliche Leistungssteigerungen bei Alltagsaufgaben und professionellen Aufgaben verleiht. Snell berichtet außerdem, dass sein Testgerät „23 % schneller läuft als mein M4-Max-Laptop“, was zeigt, wie stark Apple die neueste Architektur verbessert hat.

Snell merkt außerdem an, dass die GPU-Leistung stark von der gewählten Chip-Konfiguration abhängt. Die M5-Max-Versionen verfügen über deutlich mehr GPU-Kerne und sind daher für schwere Grafik-Workloads weitaus besser geeignet. Er sagt jedoch, dass das M5 Pro dennoch beeindruckend abschneidet, und erklärt, dass „der Metal-Score meines M4 Max nur etwa 14 Prozent vor dem des M5 Pro lag“, obwohl der ältere Chip über viele weitere GPU-Kerne verfügt.

Benchmarks zeigen starke CPU- und Speichergeschwindigkeiten

Mehrere Tester haben Apples Behauptung überprüft, dass die „Superkerne“ des MacBook Pro die schnellsten CPU-Kerne sind, die derzeit in einem Laptop verfügbar sind.

Tom’s Hardware verglich das M5 Max mit konkurrierenden Windows-Laptops und berichtete von starken Benchmark-Ergebnissen. In Geekbench 6 erreichte Apples Chip 4.338 Punkte in der Single-Core-Leistung und 29.430 Punkte in Multi-Core-Tests. Diese Werte platzierten das MacBook Pro deutlich vor Konkurrenzgeräten wie dem ZenBook Duo, das 3.031 bzw. 17.283 Punkte erzielte.

Auch die Speicherleistung überraschte viele Tester. Apple gibt an, dass die neuen SSDs bis zu doppelt so schnell sind wie die vorherige Generation, und die Testergebnisse zeigen deutliche Verbesserungen.

Tom’s Hardware berichtete, dass das MacBook Pro einen 25-GB-Dateitransfertest mit 3.835 MB pro Sekunde absolvierte, während der nächstschnellste Konkurrent 1.724 MB pro Sekunde erreichte. In einem Handbrake-Test zur Videokodierung konvertierte das MacBook Pro ein 4K-Video in nur 1 Minute und 55 Sekunden in 1080p. Das nächstschnellste Gerät benötigte 3 Minuten und 18 Sekunden.

The Verge betonte die Speicheraktualisierung ebenfalls und schrieb, dass „Der neue High-End-M5-Chip bringt Verbesserungen, von denen keine auffälliger ist als der enorme SSD-Lese-/Schreibgeschwindigkeitsschub.“

Apple führt eine neue Kernstruktur ein

Die Tester haben auch die interne Chip-Architektur untersucht, die Apple in den M5-Pro- und M5-Max-Prozessoren verwendet.

Brian Westover von PCMag beschreibt Apples Design als etwas, das einer „bigger.BIG“-Architektur nahekommt. In diesem System verwendet Apple extrem leistungsstarke Performance-Kerne zusammen mit zusätzlichen Kernen, die Multithread-Workloads effizienter verarbeiten.

Westover erklärt, dass diese Performance-Kerne als die Hauptarbeitspferde für anspruchsvolle Aufgaben fungieren und eine hohe Effizienz und Leistung liefern, ohne die Engpässe, die ältere Effizienzkerne manchmal verursachten.

Schnellere Speicher und längere Akkulaufzeit

Neben den Prozessor-Upgrades bringen die neuen MacBook-Pro-Modelle schnellere Speicher und eine leicht verbesserte Akkulaufzeit.

Apple bietet jetzt SSD-Geschwindigkeiten, die bis zur doppelten Leistung der vorherigen Generation erreichen. Einige Tests zeigen extrem schnelle Lese- und Schreibergebnisse, darunter Geschwindigkeiten von über 13 GB pro Sekunde beim Lesen und fast 18 GB pro Sekunde beim Schreiben in High-End-Konfigurationen.

Der Tom’s-Guide-Tester Tony Polanco berichtete, dass das 16-Zoll-MacBook Pro mit dem M5 Pro in einem kontinuierlichen Web-Browsing-Test „erstaunliche 21 Stunden und 10 Minuten“ durchhielt. Das vorherige M4-Pro-Modell hielt unter denselben Bedingungen 20 Stunden und 46 Minuten durch.

Die neuen MacBook-Pro-Modelle enthalten außerdem Apples N1-Funkchip, der Unterstützung für Wi-Fi 7 und Bluetooth 6 bietet.

Fazit

Insgesamt zeigen die MacBook-Pro-Tests, dass die neuesten Modelle deutliche Leistungssteigerungen ohne große Designänderungen bieten. Apple konzentrierte sich darauf, Geschwindigkeit, Speicherleistung und Akkulaufzeit zu verbessern, statt neue Hardware-Funktionen einzuführen.

Für viele Nutzer sind die M5-Pro- und M5-Max-Chips der Hauptgrund für ein Upgrade. Erste Tests zeigen, dass Apple schnellere Leistung bei CPU-Aufgaben, Grafik-Workloads und Speichergeschwindigkeiten liefern konnte.

Die Tester merken außerdem an, dass in Zukunft ein größeres Redesign kommen könnte, wobei Gerüchte auf ein OLED-Display, ein dünneres Design und fortschrittlichere Chips in späteren Modellen hindeuten. Vorerst setzt die neueste MacBook-Pro-Generation Apples Fokus auf Leistungsverbesserungen fort und behält das gleiche vertraute Design bei.

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