Apple nennt auf nur vier der zehn von uns geprüften Storefronts ein konkretes Finanzierungsunternehmen für das iPhone 18 Pro: Klarna in den USA, Openbank in Deutschland, Cetelem in Frankreich und Paidy in Japan. Die übrigen sechs Storefronts zeigen entweder gar keine Finanzierungsoption oder beschreiben eine, ohne zu sagen, wer sie anbietet.
Diese Diskrepanz ist leicht zu übersehen, denn sämtliche Apple-Seiten wirken gleichermaßen offiziell. Unsere iPhone-18-Pro-Preisübersicht behandelt die Listenpreise; hier geht es darum, was passiert, sobald sich ein Käufer nach einer Möglichkeit umsieht, diese Kosten über einen längeren Zeitraum zu verteilen.
Wichtige Fakten: Finanzierungspartner nach Land – genannt oder nicht
| Land | Was Apples Seite zeigt | Unternehmen genannt? |
|---|---|---|
| USA | Apple Card Monthly Installments oder ein Apple-Upgrade-Leasing | Ja, für das Leasing: Klarna Inc. |
| Deutschland | Openbank Pay, 3 bis 36 Monate, keine modellspezifische Angabe | Ja, Openbank |
| Frankreich | Beispiel mit 36 Monaten Laufzeit auf Basis eines Referenzpreises von 1.500 € | Ja, Cetelem |
| Japan | Ratenzahlungsplan erwähnt, keine Beträge genannt | Ja, Paidy |
| Vereinigtes Königreich | 0 % effektiver Jahreszins über 30 Monate, mit Monatsraten je Speichervariante | Nein |
| Indien | EMI-Raten ab etwa 26.316 ₹ pro Monat | Nein |
| Kanada | Keine Angabe | Nein |
| Australien | Keine Angabe | Nein |
| Singapur | Keine Angabe | Nein |
| VAE | Keine Angabe | Nein |
Die vier von Apple genannten Unternehmen
Klarna ist unter den vieren am ausführlichsten dokumentiert, denn Apple Upgrade ist überhaupt kein Kauf. Apples eigene Fußnote ist eindeutig: „Dieses Angebot ist ein Verbraucherleasing, kein Kauf und kein Darlehen. Das Leasing wird von Klarna Inc. für eine Laufzeit von 12 oder 24 Monaten bereitgestellt“, und sie warnt, dass einem Kunden „eine erhebliche Gebühr entstehen kann, wenn Sie das Leasing vor Ablauf der Leasinglaufzeit beenden“. Apple Upgrade setzt außerdem voraus, beim Checkout einen Mobilfunkanbieter auszuwählen – dieselbe Voraussetzung wie bei dem Ratenplan, neben dem es angeboten wird.
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Openbank, Cetelem und Paidy erscheinen lediglich als kurze Erwähnungen auf den iPhone-18-Pro-Seiten von Deutschland, Frankreich und Japan. Apples eigene Seiten nennen jeweils ein allgemeines Rückzahlungsbeispiel, das in keinem Fall an eine konkrete iPhone-18-Pro-Konfiguration gebunden ist und auch nicht die Details zu Leasing versus Darlehen enthält, die Apple für Klarna aufführt. Der japanische Plan läuft zudem über einen längeren Zeitraum als die anderen: Apples japanischer Store zeigt eine Ratenlaufzeit von 36 Monaten, gegenüber 24 Monaten für die Apple-Card-Option in den USA – beim selben iPhone.
Sechs Seiten, die eine Finanzierung beschreiben, ohne zu nennen, wer sie anbietet
Die UK-Seite ist die detaillierteste der sechs: Sie nennt für jede Speichervariante einen Monatsbetrag, verteilt über 30 Monate zu 0 Prozent effektivem Jahreszins, ohne jemals die Bank oder den Kreditgeber hinter der Zahl zu nennen. Die Seite für Indien macht es mit ihren EMI-Beträgen genauso. Kanada, Australien, Singapur und die VAE zeigen auf der Kaufseite des iPhone 18 Pro keinerlei Finanzierungsinformationen, sondern nur den vollen Preis. Wer in diesen Märkten das Pro mit 256 GB gegen das Pro Max vergleicht, vergleicht daher nur Listenpreise, da für keines der beiden Modelle in einem der vier Länder ein monatlicher Betrag veröffentlicht ist; unser Pro-gegen-Pro-Max-Ratgeber behandelt, was die beiden sonst noch unterscheidet.
Warum der Unterschied wichtig ist
Ein namentlich genannter Kreditgeber ist kein nebensächliches Detail. Apples eigene Fußnote zu Klarna legt dar, was passiert, wenn sich ein Käufer in den USA anders entscheidet: eine Gebühr bei vorzeitiger Beendigung, eine erste Zahlung, die etwa 30 Tage nach dem Versand des Geräts fällig wird, und die Vorgabe, einen berechtigten Mobilfunkanbieter beizubehalten. Apple hat über die Beispielwerte auf den jeweiligen Seiten hinaus keine entsprechenden Bedingungen für Openbank, Cetelem oder Paidy veröffentlicht und für das 0-Prozent-Angebot im Vereinigten Königreich oder die EMI-Angaben in Indien überhaupt keinen Kreditgeber benannt. Unsere iPhone-18-Pro-Ankündigung enthält die vollständige Liste dessen, was Apple zum Start bestätigt hat.
Was Apple nicht gesagt hat
- Die vollständigen Bedingungen der Openbank-, Cetelem- oder Paidy-Pläne über jeweils ein einziges allgemeines Beispiel hinaus.
- Den Namen des Kreditgebers hinter dem 0-Prozent-Angebot mit effektivem Jahreszins im Vereinigten Königreich oder den EMI-Angaben in Indien.
- Irgendeine Finanzierungsoption für Kanada, Australien, Singapur oder die VAE.
- Ob Apple Upgrade oder Klarna als dessen Leasinganbieter über die USA hinaus expandieren wird.
Die Vorbestellungen laufen die Woche über zu den Zahlungsstrukturen weiter, die der jeweilige Store anbietet. Das iPhone 18 Pro und das iPhone 18 Pro Max kommen am Freitag, dem 18. September, in jedem bestätigten Markt der ersten Welle in den Handel. Unser Vorbestellungs-Leitfaden behandelt die Checkout-Schritte ausführlicher.
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