Apple hat das M5 iPad Pro noch nicht angekündigt, aber frühe Leaks deuten darauf hin, dass das Tablet einen erheblichen Sprung in der Grafikleistung liefern könnte. Eine vor der Markteinführung getestete Vorabversion zeigt eine Verbesserung der GPU-Leistung um etwa 35 % gegenüber dem M4-Modell des letzten Jahres, was einen spürbaren Unterschied für grafikintensive Apps und Spiele machen könnte.
Erster Blick auf Apples unveröffentlichtes M5 iPad Pro
Der russische Tech-Kanal Wylsacom veröffentlichte das, was die ersten Unboxing- und Benchmark-Tests des neuen iPad Pro mit Apples M5-Chip zu sein scheinen. Laut dem Kanal handelte es sich bei dem getesteten Modell um eine 13-Zoll-Wi-Fi-Variante mit 256 GB Speicher.
Auf den ersten Blick hat Apple am Hardware-Design nicht viel geändert. Das M5 iPad Pro behält die gleiche Größe, Farben und das gleiche Gehäuse wie die M4-Version. Sogar bestehendes Zubehör wie das Magic Keyboard und das Folio Case bleiben kompatibel. Diese Kontinuität mag Nutzer enttäuschen, die eine visuelle Auffrischung erwarten, aber die wahren Änderungen liegen unter der Haube.
Benchmark-Ergebnisse zeigen erhebliche GPU-Zuwächse

Die durchgesickerten Benchmark-Daten deuten auf einen großen Leistungssprung dort hin, wo es für anspruchsvolle Aufgaben am wichtigsten ist: bei der Grafik. Die Geekbench 6-Ergebnisse zeigen:
- Single-Core-Leistung: 10 % schneller
- Multi-Core-Leistung: 15 % schneller
- GPU-Leistung: 34–35 % schneller
In der Praxis bedeutet dies, dass das M5 iPad Pro komplexe Grafiken rendern, 3D-Design-Tools ausführen und effektreiche Inhalte effizienter verarbeiten kann. Spiele, die auf dem M4 Schwierigkeiten hatten, konstante Bildraten zu erreichen, könnten jetzt flüssiger laufen. Auch wenn das iPad Pro nicht als Gaming-Tablet vermarktet wird, reicht dieses Maß an GPU-Wachstum aus, um es näher an dedizierte Gaming-Geräte heranzuführen.
Auch besser für Kreative und Power-User
Eine stärkere GPU kommt nicht nur Spielen zugute. Apps wie Final Cut Pro, Blender und High-End-AR-Tools sind stark auf die Grafikleistung angewiesen. Wenn die durchgesickerten Zahlen stimmen, könnte das M5 iPad Pro diese Workflows komfortabler bewältigen, insbesondere in Verbindung mit dem erhöhten 12 GB RAM (gegenüber 8 GB beim M4).
Der Leak weist auch auf die volle Kompatibilität mit bestehendem Zubehör und iPadOS 26-Optimierungen hin, einschließlich neuer Optionen zur Anpassung der Benutzeroberfläche. Das deutet darauf hin, dass Apple das M5 iPad Pro als ein direktes Upgrade für bestehende Nutzer positioniert und nicht als eine radikale Neugestaltung.
Wenn Sie das iPad Pro für Grafikdesign, 3D-Modellierung oder Videobearbeitung verwenden, ist der 35 %ige GPU-Leistungssprung mehr als nur ein Detail im Datenblatt. Er könnte sich direkt in schnelleren Renderings und flüssigerem Multitasking niederschlagen. Und obwohl das iPad Pro eine Spielekonsole immer noch nicht ersetzen wird, macht dieser Sprung es fähiger, anspruchsvolle Titel aus dem App Store oder von Streaming-Plattformen zu bewältigen.
Das M5 iPad Pro erfindet Apples Tablet nicht neu, aber seine Grafikverbesserungen machen es zum leistungsstärksten iPad bisher. Wenn Ihnen Leistung wichtiger ist als ein neues Design, könnte sich dieses Upgrade lohnen.
