DOJ erwirkt vorübergehende Aussetzung der Dokumentenanordnung im Apple-Kartellverfahren

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Image Credit: Apple

Das US-Justizministerium hat erfolgreich eine vorübergehende Aussetzung einer gerichtlichen Anordnung erwirkt, die es gezwungen hätte, Dokumente von 14 Bundesbehörden in einem laufenden Kartellrechtsverfahren gegen Apple zu sammeln. Die vorübergehende Aussetzung gibt der Regierung ausreichend Zeit, formell Berufung gegen die ursprüngliche Entscheidung zur Beweisermittlung einzulegen, und vermeidet eine sofortige hektische Sammlung sensibler interner Unterlagen, während sich der größere Rechtsstreit vor Gericht weiter entfaltet.

Das Gericht stoppt die Dokumentensammlung, um unnötige Arbeitsbelastung der Regierung zu verhindern

Der Sonderermittlungsrichter Jose Linares hat kürzlich die Aussetzung gewährt, nachdem er zuvor im anfänglichen Streit um die Beweisermittlung zugunsten des Technologieriesen entschieden hatte. Die frühere Entscheidung hätte eine umfangreiche Datensammlung von Behörden wie dem FBI, der CIA und dem US-Verteidigungsministerium verlangt. Der Hardware-Hersteller möchte diese Dokumente, um zu verstehen, wie Regierungsbehörden Sicherheit und Datenschutz bewerten, wenn sie iPhone-Hardware für Bundesbedienstete kaufen. Das Unternehmen ist überzeugt, dass diese Informationen belegen werden, dass seine strengen Ökosystem-Regeln als notwendige Sicherheitsmaßnahmen und nicht als wettbewerbswidrige Barrieren wirken.

Nach der ursprünglichen Entscheidung legte die Regierung Berufung ein und beantragte eine Aussetzung, während Bezirksrichter Julien Neals den Fall prüft. Richter Linares stimmte der Aussetzung zu und wies darauf hin, dass es unfair wäre, 14 Behörden zu einer umfangreichen Datensammlung zu zwingen, falls der übergeordnete Richter die Anordnung letztlich aufhebt.

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Der Technologieriese argumentierte, dass eine Aussetzung der Anordnung seine Vorbereitung auf das Verfahren verlangsamen würde. Richter Linares wies dieses Bedenken zurück und verwies darauf, dass sich das Verfahren noch in der frühen Phase der Beweisermittlung befindet und andere juristische Arbeiten in der Zwischenzeit fortgesetzt werden können. Das Unternehmen hat nun ein Zeitfenster, um auf die Berufung der Regierung zu reagieren; darauf folgt eine siebentägige Frist für eine Erwiderung durch das Justizministerium.

Die endgültige Entscheidung von Richter Neals wird den weiteren Verlauf des Kartellrechtsverfahrens prägen und bestimmen, wie tief das Technologieunternehmen in die Beschaffungsgewohnheiten des Bundes eintauchen darf, um seine rechtliche Verteidigung aufzubauen. Sollte das Gericht die ursprüngliche Anordnung bestätigen, steht die Regierung vor einer massiven logistischen Herausforderung, Tausende interner Sicherheitsdokumente zu sichten.

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