Welche Geräte kommen in Apples Home-App als Home-Hub infrage

Apple iPhone 18 Pro Photos app Apple Reference Image
Image: Apple

Apples Home-App erhält in iOS 27 eine KI-Funktion, die nur funktioniert, wenn ein Haushalt bereits eine bestimmte Hardware besitzt, die Apple als Home-Hub bezeichnet. Apple nennt genau drei Geräte, die infrage kommen: HomePod (2. Generation), HomePod mini und Apple TV 4K.

Apple iPhone 18 Pro 2up
Apples September-Event stellte die Softwareänderungen von iOS 27 ohne neue Home-Hub-Hardware vor. Bild: Apple

Die Anforderung taucht in Apples eigener iOS-27-Funktionsliste auf, die rund um dasselbe Event am 9. September veröffentlicht wurde, auf dem das iPhone 18 Pro und das iPhone Duo vorgestellt wurden, ohne die HomePod- oder Apple-TV-Hardware anzufassen. iOS 27 selbst erscheint am 14. September, und diese Home-App-Änderung kommt mit Hardware, die Apple bereits verkauft, statt mit etwas Neuem.

Wichtige Fakten

VoraussetzungWas Apple nennt
Home-Hub (einer erforderlich)HomePod (2. Generation), HomePod mini oder Apple TV 4K
Cloud-AbonnementiCloud+
Kompatibles GerätEin Gerät mit Apple Intelligence
Erforderliche KamerafunktionEine Kamera, die in 4K streamt und aufzeichnet
Freigeschaltete FunktionBeschreibungen von HomeKit-Secure-Video-Clips und Suche in natürlicher Sprache
iOS 27 iPadOS 27
iPadOS 27 bringt die hier beschriebenen Home-App-Änderungen auf Apples andere Plattformen. Bild: Apple

Was tatsächlich einen Home-Hub erfordert – und was nicht

Apples eigene Materialien ziehen in der Home-App eine Linie, die leicht zu übersehen ist. Aktivitätsübersichten, eine Funktion, die zusammengehörige Aktivitätsmitteilungen zu einer einzigen Benachrichtigung zusammenfasst, haben in Apples Dokumentation keine ausdrücklich genannte Hardwareanforderung. Die zweite Funktion ermöglicht es der Home-App, zu beschreiben, was in einem Abschnitt einer HomeKit-Secure-Video-Aufnahme passiert ist, bevor man sie ansieht, und Clips anhand einer Frage in natürlicher Sprache zu durchsuchen; genau diese Funktion ist ausdrücklich an einen Home-Hub, ein iCloud+-Abonnement und ein Gerät mit Apple Intelligence gebunden, und zwar alle drei gleichzeitig. Apples Formulierung beschränkt die Videofunktion außerdem auf Kameras, die bereits in 4K streamen und aufzeichnen können.

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Apple-Logo
Apples Logo, das hier verwendet wird, da in der diesjährigen Produktfotografie weder HomePod noch Apple TV zu sehen sind. Bild: Apple

Die drei infrage kommenden Geräte und was Apple derzeit über sie veröffentlicht

Apples eigene Produktseiten beschreiben zwei der drei Hub-Geräte recht detailliert und so gut wie nichts über das dritte. Der HomePod mini läuft mit Apples S5-Chip und ist in fünf Farben erhältlich: Weiß, Gelb, Orange, Blau und Mitternacht. Das Apple TV 4K arbeitet mit einem A15-Bionic-Chip und wird in Konfigurationen mit 64 GB Wi-Fi und 128 GB Wi-Fi plus Ethernet verkauft. Keine der beiden Seiten enthält eine neue Farbe, einen neuen Chip oder ein neues Datum im Zusammenhang mit den diesjährigen Ankündigungen; beide sind dieselben Produktseiten, die schon vor dem 9. September existierten. Der HomePod (2. Generation) schneidet im hier verfügbaren Material schlechter ab: Er wird in der iOS-27-Funktionsliste als geeigneter Hub genannt, und in keinem anderen geprüften Material tauchen sein Chip, sein Preis oder seine aktuelle Farbpalette auf.

Was Ihnen iCloud+ bringt

Ein Home-Hub ist nur die halbe Voraussetzung. iCloud+ ist die andere Hälfte, und Apple koppelt den Umfang dieses Abos direkt an die Zahl der HomeKit-Secure-Video-Kameras, die ein Haushalt gleichzeitig betreiben kann. Apples veröffentlichte Tarife beginnen bei 0,99 US-Dollar pro Monat für 50 GB, was eine Kamera abdeckt, und steigen von dort aus.

iCloud+-TarifPreis pro Monat (US)HomeKit Secure Video-Kameras
50 GB$0.99Eine
200 GB$2.99Bis zu fünf
2 TB$9.99Unbegrenzt
6 TB$29.99Unbegrenzt
12 TB$59.99Unbegrenzt

Jeder Tarif ab 2 TB pro Monat entfernt das Kameralimit vollständig, wie aus Apples eigener iCloud+-Preisübersicht hervorgeht. Apple hat keine Version der Clip-Beschreibungsfunktion veröffentlicht, die ohne einen damit verbundenen kostenpflichtigen iCloud+-Tarif funktioniert.

Die Kamera, die Apple nicht nennt

Was Apple nicht veröffentlicht hat, ist, welche Kameras infrage kommen. Apples eigene Formulierungen beschreiben lediglich „unterstützte Kameras“, die in 4K streamen und aufzeichnen können, ohne ein einziges Modell, eine Marke oder eine Generation zu nennen. Ein Haushalt, der prüft, ob eine vorhandene HomeKit-Kamera Clip-Beschreibungen und die Suche in natürlicher Sprache erhält, hat keine konkreteren Anhaltspunkte als diese Formulierung.

Was Apple nicht gesagt hat

Apple hat in dem hier geprüften Material keine aktuellen technischen Daten, keinen Preis und keine Farbpalette für den HomePod (2. Generation) veröffentlicht, obwohl das Unternehmen ihn als geeigneten Hub nennt. Apple hat keine Liste veröffentlicht, welche HomeKit-Kameras als „unterstützt“ gelten, hat weder für den HomePod mini noch für das Apple TV 4K ein Aktualisierungsdatum genannt und hat nicht gesagt, ob ein künftiges Update die iCloud+-Anforderung für kleinere Haushalte lockern wird. Für Aktivitätsübersichten gibt es überhaupt keine veröffentlichte Hardware-Anforderung – ein Gegensatz, den Apple nicht erklärt hat.

Stand 12. September ist iOS 27 zwei Tage von der Veröffentlichung am 14. September entfernt, und jedes in dieser Anforderung genannte Gerät ist eines, das Apple bereits verkauft. Ob Apple eine Liste namentlich genannter Kameras, neue Hub-Hardware oder einen günstigeren iCloud+-Tarif hinzufügt, hat das Unternehmen nicht gesagt.

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