Apple wird am Mittwoch das aktualisierte Studio Display und das neue Studio Display XDR auf den Markt bringen, und erste Tests von Medien und Kreativen geben bereits einen klaren Einblick in das, was diese Monitore bieten. Die Tester beschreiben das Standard-Studio-Display als ein vertrautes Produkt mit einigen Verbesserungen, während das Studio Display XDR als ambitionierter Ersatz für das teure Pro Display XDR antritt, das Apple zuvor an Profis verkauft hat.
Beide Displays richten sich an Mac-Nutzer, die einen hochwertigen Desktop-Monitor suchen, insbesondere an Personen, die mit Kreativsoftware, Videobearbeitung und Fotografie arbeiten. Die Tests zeigen jedoch, dass die beiden Modelle leicht unterschiedliche Zielgruppen ansprechen.
Studio Display – Test-Highlights
Laut The Verge verwendet das aktualisierte Studio Display dasselbe Display-Panel wie die Vorgängerversion, sodass Nutzer ähnliche Bildqualität und Helligkeitswerte erwarten sollten. Apple hat jedoch mehrere andere Komponenten des Monitors verbessert, um das Gesamterlebnis im Alltag angenehmer zu machen.
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The Verge erklärt, dass Apple die Kamera, die Lautsprecher und die Anschlüsse des neuen Modells verbessert hat, was Nutzern eine bessere Ausstattung für Videoanrufe, Medienwiedergabe und allgemeine Produktivitätsaufgaben bietet. Gleichzeitig berichtet die Website, dass die Helligkeit unverändert bleibt und es keine spürbaren Verbesserungen bei der Bildqualität gibt.
Das bedeutet, dass sich das aktualisierte Studio Display mehr darauf konzentriert, das Erlebnis zu verfeinern, anstatt die grundlegende Display-Technologie zu verändern. Für Nutzer, die das Vorgängermodell bereits mochten, machen die Verbesserungen das Display zu einem leistungsfähigeren Begleiter für ein Mac-Desktop-Setup.
Studio Display XDR bietet ein größeres Upgrade
Die größere Neuigkeit ist das neue Studio Display XDR, das Apple als Nachfolger des 5.000 US-Dollar teuren Pro Display XDR positioniert. Tester sagen, dass dieses Modell eine leistungsfähigere Display-Technologie und mehrere Hardware-Verbesserungen mitbringt.
Laut The Verge ist das neue Display eine „große Verbesserung“ gegenüber dem früheren Pro Display XDR, da Apple nun ein Mini-LED-Hintergrundbeleuchtungssystem verwendet, das die Helligkeitssteuerung und den Kontrast verbessert. Bilder und Text erscheinen „gestochen scharf und klar“, während Dimming-Zonen das Durchscheinen von Licht über das Panel reduzieren.
Die Website merkt außerdem an, dass das Display eine Spitzenhelligkeit von bis zu 2.000 Nits erreicht und „bei normalem Sitzabstand am Schreibtisch sehr hell“ wirkt. Gleichzeitig erklärt der Test, dass Mini-LED bei tiefen Schwarzwerten oder Blickwinkeln weiterhin nicht mit OLED-Displays mithalten kann und dass ein gewisses Durchscheinen von Licht sichtbar bleibt.
MKBHD zufolge verbessert das neue Display alles
Der YouTuber Marques Brownlee, auch bekannt als MKBHD, beschreibt das Studio Display XDR im Vergleich zum Pro Display XDR als „in jeder Hinsicht besser“. Er hebt die höhere Helligkeit, den verbesserten Kontrast und das reduzierte Blooming um helle Elemente auf dem Bildschirm hervor.
Brownlee weist außerdem darauf hin, dass Apple einen weiteren Thunderbolt-Anschluss hinzugefügt hat, wodurch sich der Monitor leichter in professionelle Workflows und moderne Mac-Setups einbinden lässt.
Das Display unterstützt außerdem eine Bildwiederholfrequenz von 120 Hz, die gut zu MacBook-Pro-Modellen passt, die bereits ProMotion unterstützen. Brownlee sagt, das Ergebnis fühle sich beim Scrollen, Bearbeiten oder Arbeiten mit Videoinhalten natürlich an, und er bezeichnet den Monitor für ein MacBook-Pro-Display-Setup als „so gut, wie es nur geht“.
Gleichzeitig ist er der Ansicht, dass Apple das Display für eine gemischte Nutzung entwickelt hat, statt nur professionelle Studios anzusprechen.
PetaPixel: Fokus auf Verarbeitungsqualität und Farbgenauigkeit
Laut PetaPixel bietet das Studio Display XDR eine „phänomenale“ Verarbeitungsqualität, die den Designstandards entspricht, die Apple üblicherweise bei Premium-Hardware an den Tag legt. Der Test hebt die präzise Farbwiedergabe über verschiedene Display-Voreinstellungen und Helligkeitsstufen hinweg hervor.
Allerdings erwähnt die Website auch einige Designkritikpunkte, darunter das fest integrierte Netzkabel, die scharfen Kanten am Standfuß und die dicken Ränder um das Display.
PetaPixel hat die Adobe-RGB-Abdeckung mit rund 86 Prozent gemessen und in einer Ecke des Panels eine „etwas höhere als akzeptable Kontrastabweichung“ festgestellt, auch wenn der Unterschied für die meisten Menschen kaum sichtbar ist.
Bei der Wiedergabe von HDR-Inhalten liefert das Display eine starke Leistung mit flüssiger Wiedergabe und begrenztem Halo-Effekt um helle Objekte, auch wenn OLED-Displays weiterhin bessere Schwarzwerte erzeugen.
Preise und Verfügbarkeit
Apple bringt beide Displays am Mittwoch auf den Markt.
- Studio Display: Preis ab 1.599 US-Dollar
- Studio Display XDR: Preis ab 3.299 US-Dollar
Die ersten Tests deuten darauf hin, dass das Standard-Studio-Display ein solider Desktop-Monitor mit nützlichen Hardware-Verbesserungen bleibt, während sich das Studio Display XDR als die fortschrittlichere Option mit höherer Helligkeit, verbessertem Kontrast und flüssigeren Bildwiederholraten für anspruchsvolle Mac-Workflows hervorhebt.
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