Warum Sarah Paulsons Aileen Wuornos in Monster: The Lizzie Borden Story auftaucht

Why Sarah Paulson’s Aileen Wuornos appears in Monster: The Lizzie Borden Story
Image: Netflix

Monster: The Lizzie Borden Story nutzt ein epochenübergreifendes Erzählmittel, das Sarah Paulsons Aileen Wuornos in eine Geschichte holt, die sich um Ella Beattys Lizzie Borden dreht. Netflix sagt, Wuornos sei nicht direkt Teil der Borden-Geschichte, erscheine aber in Szenen aus einer späteren Zeit, während die Anthologie ein Vermächtnis weiblicher Wut betrachtet.

Diese Unterscheidung ist entscheidend, um die Ankündigung korrekt einzuordnen. Die Serie ist eine dramatisierte Anthologie und keine Behauptung, dass die beiden Frauen sich getroffen hätten oder eine wörtliche gemeinsame Geschichte teilen. Die Beschreibung von Netflix benennt eine kreative Verbindung über die Zeit hinweg und stellt zugleich Lizzie Bordens historisches Setting in den Mittelpunkt.

  • Lizzie Borden: Ella Beatty spielt die zentrale Figur.
  • Aileen Wuornos: Sarah Paulson erscheint in Szenen aus einer späteren Zeit.
  • Veröffentlichung: Netflix nennt den 17. September 2026.

Spoiler voraus: das epochenübergreifende Erzählmittel

Netflix sagt, der Einsatz von Wuornos unterstütze die Auseinandersetzung der Anthologie mit weiblicher Wut. Daraus ergebe sich jedoch kein ereignisgenauer Handlungsablauf, kein Ende und kein Urteil über die historische Lizzie Borden. Diese Grenze ist wichtig, weil die dramatische Prämisse der Serie nicht mit gesicherter Geschichte verwechselt werden sollte.

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Vicky Krieps, Charlie Hunnam, Rebecca Hall, Billie Lourd und Jessica Barden werden ebenfalls in der offiziellen Besetzungsankündigung genannt. Ihre Beteiligung bestätigt ein großes Ensemble, aber die zur Verfügung gestellten Quellen beschreiben weder die Handlungsbögen der einzelnen Figuren noch den Aufbau der Szenen aus einer späteren Zeit im Detail.

Die öffentliche Beschreibung von Netflix etabliert die Rahmenkonstruktion, erklärt aber nicht jede Szene aus der späteren Zeit. Sie sagt nicht, wie lange das Erzählmittel läuft, ob es über die gesamte Staffel hinweg wiederkehrt oder wie es die letzte Folge beeinflusst. Diese Lücken als offene Fragen zu behandeln, ist bei einem Anthologie-Drama über historische Figuren besonders wichtig.

Ebenso wenig klärt die Ankündigung eine historische Frage, die über die eigene Prämisse der Serie hinausgeht. Eine dramatisierte Serie kann historisches Material nutzen, um ein Thema zu erkunden, ohne ein faktisches Urteil zu fällen. Leserinnen und Leser sollten die angekündigte Besetzung und das Erzählmittel von jeder Schlussfolgerung über reale Ereignisse oder die rechtliche Verantwortung einer Figur unterscheiden.

Diese begrenzte, vorsichtige Herangehensweise lässt dennoch einen klaren Grund zum Einschalten: Die Anthologie testet, was sich verändert, wenn eine Figur aus einer anderen Epoche als Echo statt als Teilnehmerin eingesetzt wird. Netflix hat die vollständige Antwort noch nicht verraten, was die zentrale kreative Entscheidung davor bewahrt, schon vor der Veröffentlichung zum Spoiler zu werden.

Was Zuschauer nicht annehmen sollten

Die offiziellen Informationen sagen nicht, dass Paulsons Rolle die Staffel zu einem Mysterium mit gemeinsamem Serienuniversum macht. Sie verraten auch nicht, wer die Verbindung erzählt, wie lange die Szenen aus der späteren Zeit dauern oder ob das Erzählmittel in jeder Folge wiederkehrt. Diese Fragen bleiben unbestätigt.

Der bestätigte Ansatz ist bislang ein Periodendrama über Lizzie Borden, das Wuornos als thematisches Echo nutzt – nicht als wörtliches Crossover. Für breiteren Streaming-Kontext: unser Netflix-Veröffentlichungsguide 2026 und unser aktueller Netflix-Staffel-Guide. Welcher Teil dieses angekündigten Aufbaus interessiert Sie am meisten? Teilen Sie Ihre Meinung in den Kommentaren.

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