Apples Seite mit den technischen Daten führt die iPhone 18 Pro Ultraweitwinkel-Kamera als 48-MP-Fusion-Kamera mit 13 mm und f/2.2 sowie einem 120-Grad-Sichtfeld. Diese f/2.2 ist seit dem iPhone 14 Pro im Jahr 2022 in jedem Jahr der Blendenwert der Pro-Ultraweitwinkel-Kamera; die lichtstärkste Ultraweitwinkel-Kamera, die Apple jemals für ein Pro-iPhone veröffentlicht hat, war die f/1.8 des iPhone 13 Pro.
Die Kamera-Neuheit dieses Jahres ist die variable Blende der Hauptkamera, die zwischen f/1.48, f/1.8, f/2.8 und f/4.0 wechselt. Das 13-mm-Objektiv hat daran keinen Anteil. Seine einzige feste Blende bleibt damit bereits in der fünften Pro-Generation in Folge unverändert.
Die wichtigsten Fakten zur Pro-Ultraweitwinkel-Kamera
| Merkmal | Was Apple veröffentlicht |
|---|---|
| iPhone 18 Pro Ultraweitwinkel | 48-MP-Fusion, 13 mm, f/2.2, 120-Grad-Sichtfeld |
| Lichtstärkste Pro-Ultraweitwinkel-Kamera aller Zeiten | iPhone 13 Pro und 13 Pro Max, f/1.8 |
| Erstes Pro-Modell mit f/2.2 | iPhone 14 Pro, 2022 |
| Generationen mit f/2.2 | iPhone 14 Pro bis iPhone 18 Pro |
| Auflösungssprung auf 48 MP | iPhone 16 Pro, 2024 |
| Objektive mit variabler Blende | Nur die 24-mm-Hauptkamera |
| Grund, warum f/1.8 nicht wiederholt wurde | Nicht veröffentlicht |
Jede Pro-Ultraweitwinkel-Kamera seit dem iPhone 13 Pro
Diese Zeilen stammen von Apples Seiten mit den technischen Daten der jeweiligen Modelle. Apple gibt für die Kameras des iPhone 13 Pro keine Brennweite in Millimetern an, daher bleibt diese Zelle wie veröffentlicht.
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| Modell | Auflösung | Brennweite | Blende |
|---|---|---|---|
| iPhone 13 Pro und 13 Pro Max | 12 MP | Nicht veröffentlicht | f/1.8 |
| iPhone 14 Pro | 12 MP | 13 mm | f/2.2 |
| iPhone 15 Pro | 12 MP | 13 mm | f/2.2 |
| iPhone 16 Pro | 48 MP | 13 mm | f/2.2 |
| iPhone 17 Pro | 48-MP-Fusion | 13 mm | f/2.2 |
| iPhone 18 Pro | 48-MP-Fusion | 13 mm | f/2.2 |
Für alle, die bei schlechtem Licht im Weitwinkel fotografieren, geschahen zwei Änderungen in der falschen Reihenfolge. Zuerst wurde 2022 die Blende enger, während der Sensor bei 12 MP blieb. Zwei Jahre später vervierfachte sich die Auflösung, und der Blendenwert änderte sich nicht mit.
Wie weit f/1.8 und f/2.2 auseinanderliegen
Apple hat uns in diesem Jahr einen nützlichen Maßstab geliefert. Die vier Blendenstufen, die Apple für die Hauptkamera des iPhone 18 Pro angibt, sind f/1.48, f/1.8, f/2.8 und f/4.0. Die f/2.2 des Ultraweitwinkels liegt also zwischen Apples zweiter und dritter Stufe auf der eigenen Skala.
Je kleiner die Zahl, desto größer die Öffnung im Verhältnis zur Brennweite – deshalb ist der Wert des iPhone 13 Pro der lichtstärkste der sechs Modelle. Apple hat nie einen Vergleich der Lichtstärke zwischen den Ultraweitwinkel-Generationen veröffentlicht und auch keine nach Brennweite aufgeschlüsselte Nachtmodus-Angabe gemacht; das Datenblatt ist daher alles, woran man sich orientieren kann.
Die variable Blende bleibt auf ein Objektiv beschränkt
Apples Datenblatt ist eindeutig, welche Kamera die beweglichen Blendenlamellen besitzt. Die 48-MP-Fusion-Hauptkamera bei 24 mm verfügt über die variable Blende und die optische Bildstabilisierung; die 48-MP-Fusion-Ultraweitwinkelkamera bei 13 mm ist auf f/2.2 festgelegt und die 48-MP-Fusion-Telekamera bei 100 mm ist auf f/2.8 mit 3D-Sensor-Shift-Stabilisierung festgelegt.
Die drei rückwärtigen Kameras haben jetzt also nur noch die Auflösung gemeinsam, sonst nichts an ihrer Optik. Unser Vergleich iPhone 18 Pro gegen iPhone 17 Pro zeigt, welche dieser Angaben sich gegenüber dem Vorjahr tatsächlich geändert haben, und die Antwort für die 13-mm-Kamera lautet: keine davon.
Was sich seit drei Generationen nicht geändert hat
Das iPhone 16 Pro, das iPhone 17 Pro und das iPhone 18 Pro geben dieselbe Ultraweitwinkel-Angabe an: 48 MP, 13 mm, f/2.2, 120-Grad-Sichtfeld. Apple führt bei allen drei 0,5x unter den optischen Zoomstufen auf.
Apples neues Foldable nutzt dieselben Werte, wie unser Erklärartikel zu den iPhone-Duo-Kameras darlegt, was f/2.2 bei 13 mm zur stabilsten Kameraspezifikation im aktuellen Line-up macht.
Was Apple nicht gesagt hat
Apple hat für keine Ultraweitwinkelkamera eine Sensorgröße veröffentlicht, keine speziell auf das 13-mm-Objektiv bezogene Low-Light- oder Nachtmodus-Angabe, keine Erklärung für den Wechsel von f/1.8 auf f/2.2 im Jahr 2022 und keinen Hinweis darauf, dass die variable Blende auch bei einer zweiten Kamera zum Einsatz kommen wird. Außerdem hat Apple die Blende des iPhone 13 Pro nie als Spitzenwert bezeichnet, denn Apple spricht nicht über Spezifikationen, von denen es sich verabschiedet hat.
Die Vorbestellungen für das iPhone 18 Pro und das iPhone 18 Pro Max beginnen heute, Samstag, den 12. September, um 5 Uhr PT, also 12:00 UTC; die Verfügbarkeit folgt am Freitag, den 18. September. iOS 27 erscheint am Montag, den 14. September kostenlos und bringt die Kamera- und Fotos-Änderungen, die Apple zusammen mit der neuen Hardware angekündigt hat.
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