Apples veröffentlichte Beschreibung von Siri AI nennt vier Arten des Zugriffs: Inhalte in Ihren Apps, was auf Ihrem Bildschirm zu sehen ist, Aktionen innerhalb von Apps und das offene Web. In Apples Material wird für keinen dieser Punkte ein Schalter pro App beschrieben.
Siri AI startet in einer Beta mit iOS 27 am Montag, dem 14. September, zunächst auf Englisch. Im Folgenden steht nur das, was Apple über die Reichweite dieses Assistenten angibt, in Apples eigenen Worten, mit den Grenzen, die es veröffentlicht, und denen, die es nicht veröffentlicht.
Die wichtigsten Fakten
| Element | Was Apple veröffentlicht |
|---|---|
| Was Siri AI durchsuchen kann | Inhalte über Apps hinweg, wobei Nachrichten, E-Mails und Fotos genannt werden |
| Bildschirmwahrnehmung | Kann „Fragen beantworten, die sich auf den Inhalt auf dem Bildschirm eines Nutzers beziehen“ |
| Wie Siri AI Dinge findet | Ein „System Orchestrator“, der den geräteinternen Spotlight-Index und eine „App Toolbox“ nutzt |
| Gesprächsverlauf | Die Siri-App „nutzt iCloud, um den Gesprächsverlauf privat zu synchronisieren“ – über Ihre Geräte hinweg |
| Status | Beta in iOS 27, iPadOS 27, macOS 27, watchOS 27 und visionOS 27 |
| Altersgrenze | „Siri AI ist für Nutzer unter 13 Jahren nicht verfügbar“ |
| EU | Zunächst nicht verfügbar auf iOS, iPadOS oder watchOS |
Die vier Arten des Zugriffs, die Apple nennt
- Persönlicher Kontext: Apple gibt an, dass Siri AI app-übergreifend suchen kann, und nennt Nachrichten, E-Mails und Fotos als Beispiele.
- Bildschirmwahrnehmung: Der Assistent kann Fragen beantworten, die sich auf den Inhalt auf dem Bildschirm eines Nutzers beziehen.
- Systemweite App-Aktionen: Apples Beispiele sind das Verfassen einer E-Mail von Grund auf sowie das Bearbeiten und Teilen einer Reihe von Fotos.
- Umfassendes Weltwissen: Der Assistent kann sich im Web aktuelle Informationen zu praktisch jedem Thema beschaffen.
Ein fünfter Weg führt über die Kamera. Der Siri-Modus in der Kamera-App des iPhone 18 Pro startet eine visuelle Suche aus dem Sucher, und Apple nennt dieselbe Visual-Intelligence-Idee für das iPad über Screenshots, für den Mac über ein Tastaturkürzel und für die Apple Vision Pro durch das Anschauen von etwas.
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Der System Orchestrator, der Spotlight-Index und die App Toolbox
Apple beschreibt die zugrunde liegende Technik in zwei benannten Komponenten. Ein „System Orchestrator“ entscheidet, wie eine Anfrage bearbeitet wird, und greift dabei auf den geräteinternen Spotlight-Index und auf das zurück, was Apple als „App Toolbox“ bezeichnet. Keiner der beiden Begriffe wird auf den von Apple veröffentlichten Seiten für Kunden näher definiert.
Der Verweis auf den Spotlight-Index ist wichtig, weil Spotlight auf dem Telefon vorhanden ist – der stärkste veröffentlichte Hinweis darauf, dass der Suchschritt lokal erfolgt. Apple sagt das nicht ausdrücklich und gibt nicht an, was als Nächstes mit Anfragen geschieht, die an serverseitige Modelle gehen.
Was die Siri-App speichert
Die neue Siri-App sammelt Ihre Gespräche an einem Ort, und Apple gibt an, sie nutze iCloud, um diesen Gesprächsverlauf privat über Ihre Geräte hinweg zu synchronisieren, sodass ein auf einem Mac begonnener Chat auf einem iPhone, einem iPad, einer Apple Watch oder einer Apple Vision Pro fortgesetzt werden kann.
Call Context ist die andere Funktion, die von Haus aus über Apps hinweg liest: Apple zufolge zeigt sie relevante Informationen wie Reservierungs- und Bestätigungsnummern an, wenn Sie ein Unternehmen anrufen – nur auf Englisch. Sie erscheint auf dem iPhone, auf dem Mac und – in Apples Material zum iPhone Duo – als Widget.
Wer es laut Apple nicht nutzen kann
| Einschränkung | Apples veröffentlichter Wortlaut |
|---|---|
| Status | „Siri AI ist in iOS 27, iPadOS 27, macOS 27, watchOS 27 und visionOS 27 als Beta verfügbar.“ |
| Sprache | „Zum Start nur auf Englisch verfügbar.“ |
| Alter | „Siri AI ist für Nutzer unter 13 Jahren nicht verfügbar.“ |
| EU | „Siri AI wird anfangs in der EU auf iOS, iPadOS und watchOS nicht verfügbar sein“, und Apple „arbeitet intensiv an einem Weg, der die Privatsphäre und Sicherheit seiner Nutzer bewahrt.“ |
| Nutzung | Tägliche Limits für serverseitige Funktionen, „einschließlich, aber nicht beschränkt auf Siri AI“. |
| Hardware | Ein Apple-Intelligence-fähiges Gerät – beim iPhone bedeutet das iPhone 15 Pro, 15 Pro Max oder iPhone 16 und neuer. |
Was Apple nicht gesagt hat
Apple hat den Inhalt der „App Toolbox“ nicht veröffentlicht; es gibt daher keine Liste, welche Apps Siri AI lesen oder in welchen es Aktionen ausführen kann. Es hat keine Berechtigung pro App beschrieben und keine Möglichkeit, eine App oder eine Fotomediathek vom persönlichen Kontext auszuschließen. Apple hat nicht gesagt, ob Bildschirminhalte auf dem Gerät ausgewertet oder an Private Cloud Compute gesendet werden. Apple hat weder eine Aufbewahrungsfrist für den synchronisierten Siri-Gesprächsverlauf veröffentlicht noch eine Möglichkeit, nachzuvollziehen, welche Teile des persönlichen Kontexts eine bestimmte Antwort verwendet hat.
Siri AI startet am Montag, dem 14. September, zusammen mit der iPhone-18-Pro-Startwoche auf Englisch in die Beta. Apple hat weder ein Datum für die EU noch irgendetwas zu Siri AI in China veröffentlicht, obwohl China als Startmarkt für beide neuen iPhones genannt wird. Unser Event-Rückblick behandelt die übrigen Ankündigungen vom 9. September.
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