Das M5 iPad Pro fehlte beim iPhone 17-Event.


Während einige optimistische Gerüchte auf eine mögliche Enthüllung hindeuteten, war das Fehlen eines M5-betriebenen iPad Pro bei der gestrigen Veranstaltung eines der vorhersehbarsten Ergebnisse des Tages. Apples Produktzyklen sind bewusst und etabliert, und ein neues iPad Pro passte einfach nicht in den Zeitplan oder den strategischen Fokus der September-Keynote.

Der einfachste Grund für sein Fehlen ist der Zeitpunkt. Apple hat das revolutionäre M4 iPad Pro erst im Mai dieses Jahres auf den Markt gebracht, mit einem radikalen Redesign mit einem Tandem-OLED-Display und einem großen Sprung in der Rechenleistung. Einen M5-Nachfolger nur vier Monate später anzukündigen, wäre eine beispiellose Störung ihres etwa 18-monatigen Hardware-Aktualisierungszyklus für das iPad Pro. Diese langfristige Kadenz gibt der Technologie Zeit zum Reifen und ermöglicht einen signifikanteren Leistungssprung zwischen den Generationen, der den „Pro“-Zusatz rechtfertigt.

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Darüber hinaus würde ein M5-Chip, während zweifellos in Entwicklung, einen evolutionären, nicht revolutionären Schritt gegenüber dem bereits leistungsstarken M4 darstellen. Ein solch inkrementelles Upgrade reicht nicht aus, um ein völlig neues iPad Pro-Modell so kurz nach einem wegweisenden Redesign zu rechtfertigen.

Diese Entscheidung steht im Einklang mit Apples umfassenderer Event-Strategie. Die September-Keynote ist das Flaggschiff-Event des Unternehmens, reserviert für seine umsatzstärksten und wirkungsvollsten Produkte: das iPhone und die Apple Watch. Außerplanmäßige professionelle Hardware, egal wie leistungsstark, schafft es selten. Dies ist ein konsistentes Muster, das sich im Fehlen anderer erwarteter, aber nicht wesentlicher Updates zeigt, wie einem neuen Apple TV oder dem AirTag 2 der nächsten Generation.

Wie die Entwicklung eines faltbaren iPhones oder das Warten auf eine Vision Pro 2, ist die Veröffentlichung des M5 iPad Pro eine Frage des Zeitpunkts, an dem Technologie und Produktzyklus perfekt aufeinander abgestimmt sind. Vorerst bleibt das M4 iPad Pro der Höhepunkt von Apples Tablet-Angebot. Es wird erwartet, dass der M5-Chip zuerst in einem Mac debütiert, wobei ein neues iPad Pro voraussichtlich frühestens Ende 2026 auf den Markt kommt.

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