Apples M5 iPad Pro der nächsten Generation ist vor seiner offiziellen Markteinführung aufgetaucht und gibt uns einen frühen Einblick in das, was sich als geringfügiges Upgrade gegenüber dem M4-Modell des letzten Jahres abzeichnet. Auf dem Papier verspricht der neue Chip eine 10 % schnellere CPU, eine 15 % höhere Multi-Core-Leistung und eine 34 % stärkere GPU. Aber die größere Frage bleibt: Rechtfertigt dieser Leistungsschub, Tausende für ein im Wesentlichen gleiches Tablet auszugeben?
Gleiches Design, gleiches Display, bekannte Geschichte

Sie erhalten das gleiche Gehäuse, die gleiche 13-Zoll-Option und die gleichen Farben: Silber und Space Schwarz. Ihr vorhandenes Folio Case, Magic Keyboard und Pencil funktionieren problemlos. Apple hat das im letzten Jahr eingeführte Tandem-OLED-Panel beibehalten. Es sieht immer noch exzellent aus, ist aber nicht neu.
Don’t miss the best of The Mac Observer
Set us as a preferred source and our Apple reporting ranks higher in your Google Search results and Discover feed — one tap, no account changes.
Wenn Sie neue Hardware wollten, werden Sie diese hier nicht finden. Dies ist ein Spezifikations-Update, keine Neugestaltung.
Was sich vor dem Event geändert hat
Das Einrichtungserlebnis gleicht dem des M4. Die Verpackung bleibt minimalistisch. Viele Regionen liefern immer noch ein 20-W-Netzteil, was für ein Premium-Tablet als gering empfunden wird. iPadOS 26 läuft sofort mit geringfügigen UI-Anpassungen.
Wylsacom veröffentlichte ein frühes Unboxing und Hands-on einer M5 iPad Pro Einheit auf Russisch, das identische Hardware, Zubehörkompatibilität und iPadOS 26 auf dem Gerät zeigte.
Benchmarks: Echte Gewinne, begrenzte Auswirkungen

Frühe Tests deuten auf messbare, aber inkrementelle Leistung hin:
- CPU: etwa 10 Prozent schneller im Single-Core und etwa 15 Prozent schneller im Multi-Core.
- GPU: etwa 34 Prozent stärker in synthetischen Tests.
- Arbeitsspeicher: Getestete Modelle zeigen 12 GB RAM, was bei intensivem Multitasking hilft.
Der M4 fühlte sich für die meisten Tablet-Aufgaben bereits überdimensioniert an. Web, Office-Apps, Zeichnen, Notizen und Fotobearbeitung laufen auf dem M4 reibungslos. Sie werden den M5 nur bemerken, wenn Sie 3D-Workflows, komplexe Zeitleisten in Video-Apps oder High-End-Spiele nutzen.
Wer sollte ein Upgrade durchführen
- Jetzt upgraden, wenn Sie GPU-intensive Apps, große Fotokataloge oder professionelle Multi-App-Workflows nutzen und den zusätzlichen Spielraum wünschen.
- Abwarten, wenn Sie bereits ein M4 iPad Pro besitzen. Ihr tägliches Nutzungserlebnis wird sich gleich anfühlen.
- In Betracht ziehen Sie den M5, wenn Sie ein iPad Pro von 2018 oder älter besitzen. Sie werden einen deutlichen Sprung bei Geschwindigkeit, Displayqualität und Zubehör feststellen.
Fazit
Das M5 iPad Pro ist auf dem Papier und in Tests schneller, bietet aber den meisten Nutzern das gleiche Erlebnis wie das M4. Wenn Sie auf anspruchsvolle Grafiken oder speicherintensive Arbeiten angewiesen sind, helfen die GPU- und RAM-Gewinne. Andernfalls bleibt das M4 der klügere Kauf zu einem niedrigeren Preis.
Fazit: Eine 10-prozentige CPU-Steigerung und ein 34-prozentiger GPU-Schub rechtfertigen für den durchschnittlichen Nutzer kein Upgrade vom M4. Warten Sie auf tiefgreifendere Softwareänderungen oder ein Hardware-Redesign.

Discussion